Archiv für den Autor: Moritz Majce

Choros IV @ Montag Modus, Collegium Hungaricum, Berlin 16.4.2018

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Choros IV, Collegium Hungaricum Berlin

»Choros ist der Titel einer Reihe, in der sich Moritz Majce und Sandra Man dem Verhältnis von Körper, Blick und Raum widmen. Es ist der altgriechische Name für den Tanzplatz wie auch die Tanzenden. In Chorus I und II arbeiteten Majce und Man mit einem Raumchor aus TänzerInnen daran, einen Raum als fließende Bewegung um und mit Zuschauenden zu schaffen. In Choros III filmten sie mit einer Performerin im Gebirge und erkundeten die Möglichkeiten einer in den Zuschauerraum verlängerten Landschaft. In Choros IV installieren sie eine Abfolge choreographischer Filme, vertonen sie mit Sprache und Klang und setzen die Durchlässigkeit von Innen und Außen ins Zentrum: zwischen Hören und Sehen, Bild und Raum, Aussicht und Reflexion. Ein Ausgangsmotiv bildet die scaenae frons des antiken römischen Theaters, eine bemalte Wand hinter der Bühne, die erstmals den Blick des Publikums auf die dahinterliegende Landschaft unterbrach.

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Choros IV, Collegium Hungaricum Berlin


In der Zusammenarbeit von Majce und Man geht es um ein Schauen, das für sich steht. Dafür bauen sie neue Zuschauerräume. Was man darin sieht, hört, spürt, wahrnimmt, versetzt in den Modus des Schauens. Zuletzt in den Raumchoreographien Narkosis (Open Spaces, Uferstudios 2017), Koroška (Kunstraum Lakeside, Klagenfurt 2017), Narziss / Echo (imagetanz, Wien 2017), Festung / Europa (Sophiensaele 2015).«

16. April 2018, 20:30–21:00 Uhr

Montag Modus #18 This Is the Event and the Event is Many Things
Collegium Hungaricum Berlin (CHB)
Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin

Eintritt frei

Adam + Eva (1)

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Michelangelo, La Creazione di Adamo, 1508–1512

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Albrecht Dürer, Adam und Eva, 1507

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Giovanni di Paolo, Creazione e Cacciata dal Paradiso terrestre, 1445

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Hieronymus Bosch, Garten Eden, 1500

Choros: Call for Performers 2018 (OVER)

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Choros, Modellansicht

Für die Raumchoreographie Choros suchen wir Tänzer- und PerformerInnen mit professioneller Bewegungs-/Tanz- und Sprech-/Gesangserfahrung, die Lust auf präzise und intensive Chor-Arbeit, Sinn fürs Zusammenspiel und Freude an der Herausforderung haben.

Die Essenz des Chors ist die Verbundenheit der Teilnehmenden untereinander. Diese Gemeinschaft zeichnet ihn aus und sie teilt er mit den ZuschauerInnen. In einer Gegenwart, die als individualistisch bis zum Narzissmus, detached bis zur Isolation und vereinsamt bis zur Depression erfahren wird, ist ein Gemeinsames ebenso fragwürdig wie anziehend und verführerisch. Wir sehen den Chor als eine Weise geteilter – auch mit den ZuschauerInnen – Freiheiten und Spielräume. Wir wollen mit den Räumen zwischen uns, zwischen den Zuschauenden und den Performenden spielen, jenseits von totalem Ichbezug und geschlossenen Gesellschaften mit dem Chor ein gemeinsames Offensein füreinander und für die ZuschauerInnen finden und spielerisch erkunden.

Choros ist ein künstlerisches Forschungsprojekt zum Chor als Einheit aus Ort, Bewegung und Stimme. Unsere Beschäftigung mit Choreographie und Chor ist sowohl von archaischen Chorformen aus der Zeit vor dem antiken Theater inspiriert, wie auch von einer Auseinandersetzung mit Raumkonzepten der Minimal Art und Judson Dance geprägt. Der Titel Choros stellt die Zusammengehörigkeit von Körper und Raum heraus, das Wort bezeichnete im Altgriechischen zugleich den Tanzchor wie auch den Tanzplatz. Im Unterschied zum gewohnten Verständnis des Chors als einer Gruppe von Menschen legen wir den Fokus auf die Elemente, die zusammen einen Chor im räumlichen Sinn – einen Raum-Chor – bilden: auf Stimme, Bewegung und Ort. Aus diesen Elementen bauen wir eine Reihe chorisch-räumlicher Konstellationen, die sich zwischen Tanz, Skulptur und Konzert erfahren lassen. Inspiriert vom archaischen Chor geht es bei Choros nicht nur um das Zusammenspiel aus Bewegung, Stimme und Raum und um die Gemeinschaft der Chor-Teilnehmenden untereinander, sondern auch um neue und andere Weisen des Verhältnisses von Chor und Publikum. Über das Gegenüber von Zuschauen und Rollenspiel hinaus suchen wir in Choros andere Formen der räumlichen und menschlichen Begegnung und der Teilhabe an einem Kunstwerk.

Die Konstellationen in Choros sind von der Kreisform bestimmt, in jeder Konstellation geht es darum, was ein Kreis sein kann – nicht als stillgestellte geometrische Form, sondern als fließender Rhythmus. Mit Raumchor und Kreis als Grundform arbeiten wir an unterschiedlichen Konstellationen aus Bewegung, Sprache/Gesang und Positionierung im Raum, sowohl des Chors wie der ZuschauerInnen. Choreographiert wird der gesamte Raum als Geschehen.

Zum bisherigen Verlauf: http://blog.moritzmajcesandraman.com/?cat=15

Probenbeginn: ab Mai 2018 in Blöcken. Aufführungen in Wien und Berlin: Oktober und Anfang November 2018. Die Arbeit wird honoriert.

Die zu singenden und sprechenden Texte sind in deutscher Sprache.

Interessierte melden sich bei ms@moritzmajcesandraman.com

Marita Tatari über Narkosis: Plastizität der Gegenwart

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Narkosis, Stillshot

»Wie ein unsichtbarer Sog richtet sich Narkosis an einen Punkt in uns, der innen und außen, Ich und Du zugleich ist. An dem Ich und Du der Zug einer Verbindung ist, aus der Zeit entspringt und Raum hervorgeht. Narkosis ist eine Versenkung in den relationalen Trieb, aus dem heraus Oberflächen entstehen, ein Eintauchen in die Kraft des Bezugs, aus der Realität hervortritt. Narkosis siedelt an der untersten Schicht des gegenwärtigen Moments, der Schicht des Erwachens der Gegenwart … «

Rezension lesen

Narkosis – 2.-5. November 2017 Open Spaces #3, Berlin

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Narkosis, Stillshot

EINE RAUMCHOREOGRAPHIE VON MORITZ MAJCE + SANDRA MAN

im Rahmen von Open Spaces#3 – 2017

Narkosis ist die Stelle, an der sich das Auge in seine Höhle dreht. An der ich anders zu sehen beginne. Ein Schauen, das in mir etwas anderes öffnet, ein neuer Raum entsteht. Ein Weltraum aus Körperhöhlen, in sich verschlungenes Innen und Außen, leuchtendes Echo eines künstlichen, ursprünglichen Schlafs. In jedem Ich scheint seine Stille, in jedem Blick spiegelt sich Trunkenheit. Im Halbdunkel zwischen Bildern und Körpern, Hören und Sehen, zwischen mir selbst und den anderen schwebt Narkosis als Raum und Zustand.

In ihren Raumchoreographien entwerfen Sandra Man und Moritz Majce Zuschauerräume, in denen Schauen und Hören zu unmittelbaren körperlichen Erfahrungen werden. Ihr Zugang sucht nach etwas anderem als dem spiegelbildlichen Gegenüber von Darsteller und Publikum. In »Narkosis« machen sie dieses narzisstische Verhältnis zum Thema und versetzen es in einen Schwebezustand: Zwischen Narzissmus als Gegenwartssymptom und dem antiken Mythos von Narziss und Echo, zwischen Blick und Stimme, Bild und Körper entfaltet sich ein Gleiten und Driften, das Selbstverliebtheit in Selbstvergessenheit verwandelt und den Zuschauerraum zu einer Höhle werden lässt.

IDEE + UMSETZUNG: Moritz Majce + Sandra Man STIMME: Christine Börsch-Supan TANZSOLO: Charlie Fouchier RAUMCHOR: Ayam Am, Sasha Amaya, Zoé Alibert, Philipp Enders, Falk Grever, Katherine Gorsuch, Valérie Kommer, Julia B. Laperrière, Sonia Noya, Benjamin Pohlig, Susi Rosenbohm, Fausta Scarangella, André Uerba, Marie Zechiel

Dank an Enrico L’Abbate und Nir Vidan für erste Versuche zu Blick und Tanz. An Lakeside Labs GmbH Klagenfurt für die Unterstützung bei den Videoaufnahmen mit einer Drohne und an Franz Habich für die Steuerung. Dank auch an die Agrargemeinschaft Nachbarschaft Söbriach in Kärnten / Koroška für den freundlichen Zugang zu einer ihrer Almen.

Foto: © Moritz Majce + Sandra Man, 2017

Eine Produktion von Moritz Majce + Sandra Man, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, unterstützt von der Tanzfabrik Berlin und der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)

Premiere: 2. November 2017, 19 Uhr

Weitere Aufführungen: 3. (19 Uhr) , 4. (20.30 Uhr) und 5. (20.30 Uhr) November 2017
Samstag, 4.11. After Talk im Anschluss an die Vorstellung

Online Ticket kaufen

Tanzfabrik Berlin • Uferstraße 23 • 13357 Berlin
Eintritt: 14 € / 9 € • www.tanzfabrik-berlin.de


Choros III (Koroška) @ Kunstraum Lakeside, Klagenfurt 8.9.–6.10.2017

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Choros (III) Koroška, Stillshot

Seit 2010 arbeiten die Autorin und Choreographin Sandra Man und der bildende Künstler und Choreograph Moritz Majce zusammen. Ihre gemeinsame Arbeit zeichnet aus, Choreographie nicht aus dem Blick der darstellenden, sondern aus dem der bildenden Kunst zu verstehen und zu machen: als Raumkunst.

Für die Ausstellung Choros III (Koroška), von den beiden als künstlerisches Forschungsprojekt zu Chor(eographie) konzipiert, erarbeiten sie im Sommer 2017 chorische Konstellationen im Freien als Auseinandersetzungen mit den spezifischen räumlichen Bedingungen von Landschaft als »Natur«, ihrer Rezeptionsmöglichkeiten, ihrer Akustik, ihrer Perspektive und ihres Horizonts. Parallel dazu wird im Kunstraum eine Ausstellung errichtet, die sich ebenfalls als eine Art »Landschaft« aus Ansichten und Klängen zusammensetzt.

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Choros (III) Koroška, Stillshot

Die Arbeit beinhaltet verschiedene Elemente des »Chorischen«, des altgriechischen Choros, der Bezeichnung für Reigen, Tanzplatz und die auf ihm Tanzenden, die Verknüpfung von Tanz, Theater und Musik. Der Chor wird wahrgenommen als räumliches Geflecht sinnlicher Bezüge. In einer direkten Auseinandersetzung mit dem Publikum realisiert sich die Raum-Choreographie unabhängig von den verwendeten Medien als Bewegung zwischen den einzelnen Elementen und dem Publikum. Wesentlich dafür ist die unmittelbare Begegnung mit der Landschaft Kärntens, die als Produktionsumgebung für Stimm- und Bildaufnahmen diente, denn sämtliche Aufnahmen sind im Freien, im alpinen Raum, entstanden. Körper und Stimme verstehen sich als Teil der Natur und reagieren auf die Witterung und die topografischen Gegebenheiten. Jenseits der politischen Vereinnahmung von Landschaft und Chor denkt die Arbeit Verbundenheit neu als mehrdimensionales Landschaftsgefüge, das absolut unverfügbar ist und niemandem gehört.

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Choros stomped @ Tanzböden, Polinik

The author/choreographer Sandra Man and the visual artist/choreographer Moritz Majce have been working together since 2010. What distinguishes their collaboration is that they view and produce choreography not from the perspective of the performing arts but rather as a visual art: as art in space.

For the exhibition Choros III (Koroška), conceived by the duo as an artistic research project on the choir and choreography, they have developed outdoor choral constellations as a way of engaging with the specific spatial conditions of landscape as “nature”, and with the possibilities for its reception as well as with its acoustics, its prospects, and its horizon. In parallel, an exhibition will be presented at Kunstraum Lakeside that is also composed as a kind of “landscape” of various views and sounds.

The work includes various elements of the “choral”, including the ancient Greek term choros, meaning circular, sung dance; the dance floor and those who dance upon it; and the linking of dance, theater, and music. The choir is perceived as a spatial network of sensory relations. In a direct confrontation with the audience, the spatial choreography is realized independently of the media used as a movement between all elements and the audience. Vital to this exercise is the direct encounter with the landscape of Carinthia, which served as the production setting for all voice and video recordings, all of which were made outdoors in the alpine region. Body and voice are seen as part of nature here, reacting to the weather and the topographical conditions. Reference is also made to the political and ideological appropriation of the landscape and the choir in the course of history, whereby the work does not merely take up this critical thread but rather reconceives landscape, choir, and space as a multidimensional fabric that is not there for the taking and belongs to no one.

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Choros (III) Koroška, Making Of @ Striedensee

IDEE + KONZEPT: Moritz Majce + Sandra Man
STIMME + BEWEGUNG: Christine Börsch-Supan
OUTSIDE EYE: Katharina Wallisch
KURATORIN: Nora Leitgeb

Wir bedanken uns bei Lakeside Labs GmbH für die großzügige Unterstützung bei den Videoaufnahmen mit einer Drohne und bei Franz Habich für die Steuerung, sowie bei der Agrargemeinschaft Nachbarschaft Söbriach für den freundlichen Zugang zu einer ihrer Almen.

Eröffnung: 7. September 2017, 18.30 Uhr

Kunstraum Lakeside • Lakeside B02 • 9020 Klagenfurt
www.lakeside-kunstraum.at • +43 463 22 88 22-20

Choros II

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Choros, Juni 2017

Choros ist Forschung an Verbindungen. Wir schauen, sprechen, hören, berühren und bewegen uns aus den Relationen untereinander, zu den ZuschauerInnen und dem Raum heraus. Die Essenz eines Chors ist die Verbundenheit der Teilnehmenden untereinander. Das Zusammensein mehrerer und ihr gemeinsames Tun ist das Faszinierende eines Chors. Diese Gemeinschaft zeichnet ihn aus und sie teilt er mit den ZuschauerInnen. In einer Gegenwart, die als individualistisch bis zum Narzissmus, detached bis zur Isolation und vereinsamt bis zur Depression erfahren wird, ist ein Gemeinsames ebenso fragwürdig wie anziehend wie verführerisch. Wir suchen und experimentieren mit der Frage, was ein Chor sein könnte vor dem Hintergrund dieser persönlichen, politischen, gesellschaftlichen Erfahrungen und Bedrohungen. Wir wollen als Antwort darauf die chorische Verbundenheit als eine verstehen, die mit den Beziehungen untereinander spielerisch umgeht und so nicht vereinheitlicht, sondern allen Teilnehmenden Raum gibt und lässt. Wir sehen den Chor als eine Weise geteilter – auch mit den ZuschauerInnen geteilter – Freiheiten und Spielräume: Wir wollen mit den Räumen zwischen uns, zwischen den Zuschauenden und den Performenden spielen. Jenseits von totalem Ichbezug und geschlossenen Gesellschaften wollen wir mit dem Chor ein gemeinsames Offensein füreinander und für die ZuschauerInnen finden und erfahren.

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Choros, Juni 2017

Für das Publikum ist Choros eine Teilnahme-Erfahrung jenseits von still gegenübersitzen und forciertem Mitmachen. Durch die Veränderung der Positionen – sitzen/stehen/gehen/liegen und der Abstände zum Chor – gerät der körperliche Aspekt des Publikum-Seins in den Vordergrund: Wie verändert sich mein Sehen dadurch, wo ich im Raum bin und in welcher Haltung? Wie ändert sich mein Wahrnehmen und Teilnehmen dadurch, dass ich mittendrin bin und nicht außerhalb des Geschehens? Welche unterschiedlichen Energien gehen von den anderen ZuschauerInnen aus, je nachdem, wo sie sich befinden? Wo fällt es leichter, sich zu öffnen, in welchen Konstellationen entsteht ein gemeinsamer Sog, wo ist es eher distanzierter? – Solche Fragen tauchen in Choros zum Verhältnis von Zuschauenden und Chor auf und wir verstehen die Arbeit auch als ein »Zuschauertraining«. Es geht uns um mehrdimensionale und körperliche Zuschauererfahrungen.

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Choros, Modellansicht

»Chor« heißt für uns nicht Verpflichtung zu einer übergeordneten Einheit, sondern sich einlassen auf die vielfältigen Bezüge untereinander. Ein Chor ist für uns weder die Addition von Einzelnen, noch ein Kollektiv. »Chorisch« ist ein Miteinander aus Blicken, Bewegungen und Stimmen als Bezug zum Publikum. ZuschauerInnen sind nicht einem Geschehen gegenüber, sondern gehören – zuschauend, zuhörend – zu ihm dazu.

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Choros, Juli 2017

Die zweite dreimonatige Forschungsetappe zu Choros mit einem achtköpfigen Raum-Chor haben wir gerade abgeschlossen. Wir danken Zoé Alibert, Viviana Defazio, Katherine Gorsuch, Olivia Patrizia-Kunze, Stella Maxeiner, Sonia Noya, Fausta Scarangella und Sinja Völl.

Call for Choreutic Movers: 8+9 July 2017 (+Oct/Nov)

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Narziss Echo, model view

WE ARE LOOKING FOR PEOPLE WITH MOVING/DANCING EXPERIENCE WHO LIKE TO WORK IN A GROUP.

Part 1: 8 + 9 July 2017, 16–20h Uferstudios (can be done separately)
Part 2: 10–14 days rehearsals in October 2017
Part 3: 4 presentations in early November 2017

We are working on a revised version of our piece „Narziss Echo“ (http://www.moritzmajcesandraman.com/narzissecho). The premiere was in March at imagetanz festival in Vienna and there will be presentations in the beginning of November in Berlin at Open Spaces festival of Tanzfabrik. For the performances in Berlin we will be reworking some parts and making new ones. While in the first version we have been working with a single dancer we now want to work with what we call a „space chorus“ of 12–15 people.

The project deals with the relation between audience and performer, engaging in questions of looking and identifying as performing (watching, being looked at, being/performing a spectator); it is an installational setting with a limited amount of audience members. We will play with the inside and the outside of the setting, using the whole space incl. the audience area as the stage and moving spectators only slowly from the frame and the outside into the inside and the seats of „their“ space.

First, there is a video shooting on 8th and 9th July, from 16–20h at Uferstudios. Second, there will be appr. 10–14 days of rehearsal in October. Third, there will be four shows in Berlin in the first November week. We cannot pay for the video shooting, for the presentations in October and November we do have a budget. For more information about our work see www.moritzmajcesandraman.com

If you are interested please send a mail incl. CV to ms@moritzmajcesandraman.com